FREITAG: Frauen, findet Euch – gegenseitig!

Wir Frauen verlieren oft nur allzu leicht den Fokus darauf, was uns ausmacht. Und wenn es dann hart auf hart kommt, fällt er uns erst recht nicht mehr ein.

Folgende Situation: Eine junge Frau mit zwei kleinen Kindern hat einen kranken Mann, der in einer Heilstätte untergebracht ist. Sie arbeitet dreimal die Woche, die Kinder sind zwar in Betreuungsstätten aufgehoben, aber eben nicht so lange, dass es nicht ein gewisses Zeitmanagement nötig machen würden. Die Großmütter sind zwar eingebunden, aber eben auch nicht mehr unbedingt in vollem Saft. Der Mann ist naturgemäß keine Hilfe, sondern erlegt seiner Frau auch noch auf, seine Krankheit zu verschweigen.

In so einem Fall träume ich von einer idealen Frauenwelt. In der setzen sich alle weiblichen Kräfte im Umfeld dieser jungen Frau zusammen – die Omas, die Freundinnen, vielleicht sogar die Freundinnen der Omas und tun vor allem eines: die junge Frau stärken. Sie einnorden auf das, was zählt. Nämlich genau nicht darauf, sich Gedanken um den kranken Mann zu machen, der ohnehin in den besten medizinischen Händen ist, sondern sich ganz auf ihre persönliche Situation zu fokussieren. Weibliches Krisenmanagement eben.

Da übernimmt eine das Kochen, eine das Abholen oder Bringen der Kleinen vom und zum Kindergarten, eine andere das Waschen und alle miteinander das Zuhören. Denn das ist für Frauen in Krisen am allerwichtigsten. Die, die am reinlichsten ist, kann einmal durchsaugen; eine andere füllt den Kühlschrank. So stelle ich mir die Aufteilung in einem Weiberstamm vor. Doch was passiert tatsächlich?

Die junge Frau fühlt sich alleine gelassen und will darüber nicht reden. Die Großmütter sind völlig überlastet, weil sie eben auch schon fortgeschrittenen Semesters sind, vielleicht körperlich nur beschränkt beweglich und/oder immobil und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, die ja in manchen ländlichen Gegenden wirklich zum Heulen selten aufkreuzen. Es gibt welche, die sagen, sie hätten sich um ihren Mann oder eigene Kinder zu kümmern. Natürlich muss man sich zuerst um die Grundsätzlichkeiten vor der eigenen Haustüre kümmern, doch Notlagen sind ja meist so geartet, dass es nach einer absehbaren Zeit wieder einigermaßen normal weitergeht. Zum einen, weil die Not gelindert wird, zum anderen weil man eventuell lernt, mit der Not umzugehen oder sie irgendwie in die Weltsicht integriert. Insofern erfordern außergewöhnliche Situationen außergewöhnliche Vorgangsweisen.

Ich kenne Situationen wie diese persönlich, weil ich jahrelang in einer Lage war, die mich auch nicht darüber reden hat lassen. Weil ich es selbst schaffen, niemanden belasten, mir meine eigene Kraft beweisen wollte. Doch wirklich aus dieser Situation herausgekommen bin ich erst dann, als ich beschlossen hatte, mir Hilfe zu suchen. Dann ging es mit dem Reden, dann kam Unterstützung von außen, dann bewegte sich etwas. Wenn ich Geschichte wie die dieser jungen Frau höre, möchte ich sie zuerst einmal in den Arm nehmen und ihr das Gefühl geben, dass sie nicht alleine ist. Dann möchte ich eine Stammessitzung einberufen, gerne auch mit Trommeln, Räucherzeug und bei Mondschein. Und dann, wenn alle auf der gleichen Ebene schwingen, die Aufgaben verteilen. Das stelle ich mir unter wahren Frauenpower vor. Nicht die, die im Anzug in die Vorstandsetagen drängt, sondern die an der Basis weiß, was ihre Schwestern gerade brauchen. Danach kann immer noch Zeit und Kraft für das Unternehmenspenthouse sein, doch ohne die Wurzelarbeit bleibt alles eben ein Luftschloss. Das schnell verweht wird, wenn es nicht angebunden ist. Und dieses Angebundensein entsteht eben durch Verbundenheit. Mit uns selbst, unseren Mitweibern und dann mit dem Rest der Welt.

FREITAG: Fokus-Pokus

Gelenkte Aufmerksamkeit tut manchmal wirklich gut, vor allem deshalb, weil man dadurch viel leichter Synchronizitäten erlebt. Eine Möglichkeit dafür ist das zufällige Ziehen von Orakelkarten.

Seit Jahresanfang mache ich das: eine für den Monat, eine für die Woche und eine für den Tag. Da kommen einem dann, je nach Deck (so nennt man die Kartenstapel), entweder einzelne Begriffe oder auch Sprüche entgegen, die zum Denken und zur Achtsamkeit anregen können. Ich handhabe das so, dass ich jeden Abend vor dem Schlafengehen auf den Tag zurückblicke und mir überlege, inwiefern sich diese drei Botschaften in den hinter mir liegenden Stunden manifestiert haben. Das schult die Aufmerksamkeit, die Selbstreflexion und die Freude. Meine Karte für diese Woche lenkt meinen Fokus auf „Akzeptanz“.
Dabei habe ich in einem ersten Brainstorming – und ohne dass ich den Erklärtext dazu gelesen hätte – ans Außen gedacht. Daran, was ich dort alles akzeptieren könnte. Zum Beispiel Menschen mit großen Autos, die schlecht einparken können und sich auch sonst vieles rausnehmen, frei nach dem Motto „Der Große frisst den Kleinen.“ Oder die Tatsache, dass es in der heutigen Zeit „Orbiting“ gibt. Nach „Phubbing“ das zweite Wort, das ich mit einem Kopfschütteln zur Kenntnis genommen habe. Unter Orbiting versteht man das Verhalten, wenn man auf persönliche Nachrichten nicht mehr antwortet, dafür im virtuellen Raum Postings liked oder kommentiert. In meiner Welt ist das ja einfacher: Wenn mich jemand nur mangelhaft interessiert, schaue ich mir dauerhaft auch keine Storys mehr an – weder auf WhatsApp noch auf Facebook oder Instagram. Simple as that. Doch anscheinend ist das Leben dort draußen komplexer, und das habe ich auch zu akzeptieren. Dass Menschen heutzutage immer noch Lebensmittel wegwerfen, obwohl Meisterköche damit inzwischen ganze Menüs bestreiten, ist mir ebenfalls unverständlich. Und wenn es ungenügend ist, anderes vorzuleben, muss man eben akzeptieren, dass sich manche auf einer anderen Entwicklungsstufe befinden.
Ich bin immer noch erleichtert, dass mir diese Übung in Gelassenheit über den Weg geschickt wurde. Denn macht man sich bewusst, dass das Gegenüber auf einer anderen Entwicklungsstufe ist, kann man viel ruhiger zuhören. Und das gilt durchaus auch für einen selbst. Da gibt es nämlich auch einiges zu akzeptieren. Beispielweise, dass die Zehennägel am linken Fuß schneller wachsen als die am rechten. Oder dass man es manchmal nicht schafft, sich einfach auszudrücken. Kürzlich wurde ich gefragt, ob ich mich schon für etwas entschieden hätte (kann mich nicht mehr erinnern, was es genau war). Meine Antwort: „Ich bin noch nicht zu einer finalen Einstellung gelangt.“ Das Gegenüber musste sehr lachen, was mir wiederum vor Augen geführt hat, dass „Ich weiß es noch nicht“ auch genügt hätte. Für einen viel denkenden Menschen wie mich ist es auch zu akzeptieren, dass ich nicht zu allem eine Meinung brauche. Zum Beispiel über Politik. Was nicht bedeutet, dass es mir egal ist, was in einem Land passiert. Aber ich beurteile den Output und nicht das Geplappere bis dahin. Ich muss auch keine Meinung zum Thema Sex haben. Oder zu Jan Kroos. Oder zum kasachischen Steuerrecht. Und während ich das akzeptiere, gewinne ich Zeit, um mir eine Meinung dort zu bilden, wo die thematische Gemengelage in mir etwas zum Klingen bringt.
Meine Monatskarte lautet übrigens „Serendipität“. Darunter versteht man laut Wikipedia „eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist“. Davon sammle ich jetzt schon seit über zwanzig Tagen Eindrücke, die mich zum Lächeln bringen und in mir das Gefühl hervorrufen, dass alles mit allem verbunden ist. Mit einem weinenden und lachenden Auge blicke ich deshalb dem 1. März entgegen, der eine neue Karte bringen wird. Wäre es nicht ein wunderbarer Moment von Serendipität, wieder diesen Begriff zu ziehen? Falls er nicht eintritt, werde ich das akzeptieren.

FREITAG: Nix is fix zwischen Venus und Mars

So angenehm die virtuellen Möglichkeiten durch so genannte Messaging-Dienste sind, eröffnet sich doch immer wieder der Spielraum der Spekulation. Und das betrifft sehr oft die Kommunikation zwischen Frau und Mann.

„Ich möchte erobert werden.“ „Ich melde mich, hab‘ Dich ganz ganz lieb.“ Was so nett als Antwort daher kommt, löst doch eine überwältigende Menge an Interpretationen aus. Und offensichtlich auch auf der Seite, die erobern sollte. Durch meine eigene Position, die aktuell glücklicherweise frei von solchen Unterhaltungen ist, fallen mir die Mechanismen dahinter umso stärker auf. Und ich habe eine These entwickelt, die ich mit ihnen teilen möchte. Vorweg: Mein Vater hält sie für durchaus möglich, und das bedeutet schon einiges.
Ungern weide ich das Bild des Mannes vom Mars und das der Frau von der Venus aus. Und doch stimmt da einiges daran. Zum Beispiel, dass beide unterschiedlich ticken. Vor einigen Wochen habe ich dazu eine durchaus erhellende Unterweisung bekommen, die besagte, dass Frauen auf Einheit und Männer auf Trennung ausgerichtet seien. Das führe dazu, dass Frauen dadurch schlechter in die Gänge kommen (beispielsweise mit ihrer Karriere), weil sie das große Ganze im Auge behielten und das irgendwie träge mache, wenn das große Ganze auch nur den kleinsten Mangel aufweise. Männer tun sich dabei leichter, weil sie entscheiden, welchen Weg sie gehen, ohne auf das große Ganze zu achten. Weil es ihnen wichtig ist, dass sie sich überhaupt bewegen. Deshalb gäbe es auch hauptsächlich spirituelle Lehrer und so wenige Lehrerinnen.
Umgelegt auf das Kommunikationsverhalten bedeutet das für mich, dass Frauen oft viel zu sehr darauf bedacht sind, mit ihren Worten niemandem auf die Füße zu treten. Und dass Männer oft nicht verstehen, wenn Frauen ihre Aussagen interpretieren, die doch ziemlich klar sind. Mein Jüngster, den ich für einen ziemlich hellen Kopf halte, hat mir im Sommer erklärt, dass Männer simpel sind. Das war der Anfang meiner Beobachtungen, wenn auch ein überraschender.
„Ich möchte erobert werden“ ist in diesem Sinne für eine Frau durchaus verständlich. Und dabei meine ich nicht, dass das weibliche Geschlecht gerne erobert werden möchte (geschenkt!), sondern dass es versteht, was damit gemeint ist. Und das kann vieles umfassen, je nachdem, wie frau gestrickt ist. Die eine mag mit Geschenken überschüttet werden, die andere mit Körperwärme und eine dritte mit langen Textnachrichten. Und eine vierte vielleicht mit allem. Und wenn das Wort „Eroberung“ fällt, denkt natürlich jede in ihrem Referenzrahmen. Der für jede individuell ist, was aber in einer Frauenrunde egal ist – da reicht eben schon „Ich möchte erobert werden.“ Doch für den Mann eröffnet sich dadurch eine Riesenraum der Spekulation. Er könnte jetzt nach dem Prinzip „Trial & Error“ vorgehen, er könnte aber auch fragen. Diese beiden Varianten würde ein Großteil der zur Eroberung bereitstehenden Weiblichkeit durchaus als Versuch gelten lassen. Was allerdings Verwirrung stiftet, ist: die männliche Auffassung von Eroberung. Denn hier wie dort gilt: Das ist für jeden Mann individuell. Und sind die individuellen Auffassungen eben inkompatibel, enden wir Frauen in stundenlangen Gesprächen darüber, was „ Ich melde mich, hab‘ Dich ganz ganz lieb“ denn zu bedeuten habe als Antwort.
Es könnte heißen, dass Mann keine Zeit hat, darauf detailliert einzugehen, aber die emotionale Ebene aufrecht erhalten möchte. Es könnte heißen, dass er die Frau abkühlen lassen will, um dann auf vernünftiger Ebene weiter mit ihr kommunizieren zu können. Es könnte heißen, dass er sich mit dieser Aussage nicht auseinandersetzen möchte, weil er in seiner Welt eh alles dazu getan hat, dass die Frau sich geliebt fühlt. Es könnte aber auch bedeuten, dass er einfach kein Interesse hat, sich damit auseinander zu setzen und eigentlich eh schon auf einer anderen Hochzeit tanzt. Doch woher soll Frau in ihrer Orientierung nach Einheit Gewissheit nehmen, was Worte aus einem Trennungsverständnis heraus zu bedeuten haben? Eben. Der kleine, aber zeitfeine Unterschied: Die ganzheitlich orientierte Frau denkt sich stunden- und tagelang um Kopf um Kragen, um Worte wie diese zu verstehen. Der Mann versteht etwas nicht, fragt selten nach und macht einfach sein Ding weiter, das er vor der Nachricht begonnen hat. Weil: Der Weg ist das Ziel.
Ich finde ja, dass beide Blickwinkel ihre Berechtigung haben. Und die Bilanz der Unterweisung ist jene, dass sich beide Geschlechter nur im Augenblick treffen können. Die Frau tritt einen Schritt aus ihrem Einheitsdenken heraus, und der Mann hält auf seinem Weg inne, um die Frau zu treffen. Im Jetzt. Doch das braucht Bewusstsein und konkret Kommunikation. Wenn die Frau etwas möchte, sollte sie das klar kommunizieren. Statt „Ich möchte erobert werden“ könnte sie sagen „Wenn ich nur einmal am Tag eine Nachricht von Dir bekomme, bedeutet das für mich Desinteresse.“ Der Mann könnte nach einem „Ich melde mich“ einen konkreten Zeitpunkt angeben, wann das vonstatten geht. Und sich daran halten.
Falls uns jemals jemand gesagt hat, dass die Sache zwischen Mann und Frau einfach sei, wenn es nur genügend Zuneigung gebe, war das eine Riesenschwindelei. Einfach ist gar nichts zwischen Mars und Venus. Doch gerade das macht die Sache spannend. Nämlich dann, wenn man jemanden trifft, mit dem alles scheinbar flutscht und man sich im siebten Himmel wähnt. Meist passen da nur zwei Illusionen perfekt zueinander. Doch früher oder später hat sich noch jede Illusion aufgelöst und dann? Stimmt die Gefühlsebene, beginnt das wahre Aufeinanderzugehen. Stimmt sie nicht, setzt man einen Schlusspunkt. Doch auch hier gehen die Auffassungen von Frau und Mann auseinander, wie das zu gestalten ist. Ach, diese Geschichte ist eine unendliche, doch sie ist es wert, gelebt zu werden.

FREITAG: Die Geduld

Mir als im Sternzeichen des Stier Geborene wird ja nach gesagt, dass ich über eine gehörige Portion Geduld verfüge. Manchmal sogar zu viel Geduld, so im Vergleich zum gesellschaftlichen Durchschnitt. Und auch heute übe ich mich darin: Ich warte auf einen Anruf.

Draußen scheint seit langem wieder die Sonne, und meine Füße treten unter dem Schreibtisch vor sich hin, wenn sie schon nicht ins Freie kommen. Ich warte nämlich auf einen Anruf, weil dieser Anruf einer Freundin von mir zu ziemlich viel Geld verhelfen könnte. Leider bin ich vertraglich dahin gehend gebunden, dass ich mich nicht breiter darüber auslassen darf, aber vielleicht können Sie es sich ja denken. Schließlich braucht jeder von uns einmal eine Glücksfee.
Und während ich darauf achte, dass meine Akkus meines Telefons aufgeladen ist und mich still beschäftige, wünsche ich meiner Freundin bei ihrem Reichtumsplan alles Glück dieser Welt. Und mir, dass sie mich dabei nicht braucht. Denn ehrlicherweise weiß ich nämlich so gut wie jeder reflektierte Mensch: Man kann heutzutage einfach nicht alle Informationen speichern, sondern nur hoffen, dass das Richtige im richtigen Moment hängen geblieben ist. Mein Vater ist aus diesem Grund sogar in Pension gegangen, weil er sich bewusst wurde, dass sich die Medizin so rasant entwickelt, dass man gar nicht mehr Schritt halten kann. Und gerade in einer Domäne, wo es um Leben oder Tod gehen kann, ist der Entschluss, aus diesem Rennen auszusteigen, ein kluger. Jetzt geht es bei meiner Freundin glücklicherweise nicht um „Dead or alive“, sondern um ein besseres Leben mit mehr Möglichkeiten. Nicht primär für sie allein, sondern für das große Ganze, das ihr Dasein ausmacht.
Sie wartet auch schon lange, und bei ihr steht die Geduld nicht wirklich in den Sternen. Das Streben, ihr Leben so zu führen, wie sie es sich vorstellt schon, und das ist ja für jeden nachvollziehbar. Wie das gelingen könnte – darin ist sie ziemlich einfallsreich, weshalb sie jetzt eben auf etwas unkonventionelle Art und Weise ihr Glück versucht. Toi, toi, toi! Meine Aktivität findet auf einer anderen Ebene statt. Nicht, dass ich nicht auch meine Pläne hätte! Die Liste, die ich aus Kapstadt mitgebracht habe, umfasst 20 private und berufliche Punkte, die der Umsetzung harren. Und schon allein durch die Anzahl der Vorhaben muss ich auch hier wieder warten, denn nur weil ich jetzt will, bedeutet das nicht, dass die anderen auch wollen. Geschenkt! Deshalb versuche ich nun, die To-Do-Liste intuitiv abzuarbeiten. Das bedeutet, dass ich meine Achtsamkeit schärfe und darauf achte, welche passenden Verbindungsknoten sich vor meinen Augen lösen. Das funktioniert nach dem Motto „Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.“ Ein kleines Beispiel: Auf meiner Liste steht zum Beispiel, dass ich meine Fotos gerne anders streuen möchte als auf Instagram. Und so finde ich mich kürzlich in einem Gespräch mit einem Mann wieder, der Kalender und Postkarten verlegt. Ich würde auch gerne wieder mehr Schreibseminare halten, und während ich einen Freund treffe und mich mit ihm über Gott und die Welt unterhalte, erzählt er mir von einem Netzwerk, in das ich damit gut passen würde. Voilá!
Diese Herangehensweise macht mein Leben gerade sehr spannend, weil ich jeden Morgen diese Liste durchlese und mich auf die überraschenden Entdeckungen des Tages freue. Die schönste heute wäre, wenn es meine Freundin ohne mich zum Reichtum bringen würde; die zweitschönste, wenn ich diesen Anruf bekomme und genau die gewünschte Information parat hätte. Wir werden sehen!